Newsletter 5|02.03.2021

Die FAQ zur Überbrückungshilfe III wurden überarbeitet (Stand 01.03.). Fragen mit geändertem Text sind gelb markiert, Updates kursiv dargestellt. Diese finden Sie hier.

Ab sofort können auch Unternehmen mit einem hohen Finanzbedarf, also Beträgen von über zwei Millionen Euro, Wirtschaftshilfen im Rahmen der November- und Dezemberhilfe beantragen. Dabei können die Unternehmen wählen, auf welchen Beihilferahmen sie ihren Antrag stützen, um die bestehenden Förderspielräume bestmöglich für ihre jeweilige unternehmerische Situation zu nutzen. Anträge für die erweiterte November- und Dezemberhilfe können ab sofort über die bundesweit einheitliche Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de erfolgen. Die Auszahlung der erweiterten November- und Dezemberhilfe erfolgt im regulären Verfahren durch die zuständigen Stellen der Länder.

Für die Überbrückungshilfe II können nunmehr seit dem 24. Februar 2021 Änderungsanträge gestellt werden. Weitere Informationen sowie eine Kurzanleitung zur Erstellung eines Änderungsantrags finden Sie hier. Änderungsanträge können noch bis 31. Mai 2021 gestellt werden.

Mit Stand 27.02.2021 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie den FAQ-Katalog zur Neustarthilfe aktualisiert. Änderungen und neue Inhalte sind farblich hervorgehoben.

Der Bundestag hat am 26.02. das Dritte Coronahilfe-Steuergesetz verabschiedet. Es sieht weitere Hilfen für die deutsche Wirtschaft vor. Unter anderem wurde im vergangenen Jahr der Mehrwertsteuersatz für Gaststätten befristet auf sieben Prozent gesenkt. Diese Regelung wird über den 30. Juni 2021 hinaus bis Ende 2022 verlängert. Zudem wurde für Unternehmen und Selbstständige der mögliche steuerliche Verlustrücktrag auf zehn Millionen Euro angehoben, bei Zusammenveranlagung auf 20 Millionen Euro. Diese Regelung gilt für die Jahre 2020 und 2021, aber auch beim vorläufigen Verlustrücktrag für 2020. Der Finanzausschuss hatte den Koalitionsentwurf am 24. Februar dahingehend geändert, dass auch der vorläufige Verlustrücktrag für 2021 bei der Steuerfestsetzung für 2020 berücksichtigt wird. Ebenso wird die Möglichkeit eröffnet, die Stundung auch für die Nachzahlung bei der Steuerfestsetzung 2020 zu beantragen.

 

Am 3. und 4. Mai 2021 findet der Deutsche Steuerberaterkongress statt.

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Entwicklung und der Unsicherheit hinsichtlich der Situation wurde entschieden, den Deutschen Steuerberaterkongress nicht wie geplant in Frankfurt/Main durchzuführen. Vielmehr wird der Kongress als hybride und digitale Veranstaltung stattfinden. Die Vorträge vom 3. Mai 2021, an denen eine begrenzte Personenzahl in Berlin in Präsenz teilnehmen kann, werden live gestreamt. Die maximale Präsenz-Teilnehmerzahl hängt von den im Frühjahr geltenden Infektionsschutzregelungen ab. Die Fachvorträge werden als Live-Webinare bzw. als Aufzeichnungen digital am 3. und/oder 4. Mai 2021 angeboten werden. 

Weitere Informationen finden Sie hier.