Fachberater / Zusatzqualifikation

Seit 2007 können Steuerberater eine amtliche Bezeichnung erwerben, die auf eine steuerrechtliche Spezialisierung hinweist. Die Titel "Fachberater/in für Internationales Steuerrecht" und "Fachberater/in für Zölle und Verbrauchsteuern" werden von den Steuerberaterkammern verliehen. Sie dürfen nur zusammen mit der Berufsbezeichnung Steuerberater/in geführt werden.

Der Erwerb dieser Titel ist laut Fachberaterordnung grundsätzlich nur nach dem Besuch eines 120 Stunden umfassenden Lehrgangs mit anschließender schriftlicher Prüfung sowie dem Nachweis von mind. 30 praktischen Fällen möglich. Überdurchschnittliche praktische und theoretische Kenntnisse auf dem jeweiligen Spezialgebiet werden vorausgesetzt. Um die hohe Qualität der Ausbildung sicherzustellen, müssen Veranstalter ihren Lehrgang von der zuständigen Steuerberaterkammer zertifizieren lassen.

Mit dieser Möglichkeit zur beruflichen Spezialisierung hat die Bundessteuerberaterkammer einem Bedürfnis der Steuerberater und ihrer Mandanten Rechnung getragen. Verbraucher haben so die Möglichkeit, sich in speziellen Fragen des Steuerrechts an einen darauf spezialisierten Steuerberater zu wenden. Aufgrund der amtlichen Verleihung der Bezeichnung können sie auf die hohe Qualifikation des Fachberaters vertrauen.

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